Die 10 wichtigsten Laufband Merkmale

Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen die wichtigsten Laufband Merkmale aufzeigen, die für den Laufband Test und Vergleich ausschlaggebend sind. Insgesamt handelt es sich dabei um die 10 wichtigsten Funktionen und Merkmale die ein Laufband erfüllen sollte.

Checkliste für Laufbänder

Checkliste für Laufbänder

Es gibt unglaublich viele verschiedene Laufbänder und jeder Hersteller probiert mit immer neueren und Einstellungsmöglichkeiten Kunde zu gewinnen.

Schnell ist man dabei völlig überfordert und weiß gar nicht mehr so recht, welche Eckdaten für ein Laufband wichtig sind.

Daher wollen wir Ihnen hier nun 10 Laufband Merkmale vorstellen, auf die Sie beim Kauf oder Laufband Test schauen sollten. Wie wichtig die einzelnen Einstellungsmöglichkeiten dabei sind, hängt natürlich von Ihren Trainingsansprüchen, Komfortwünschen und nicht zu letzt Ihrem Budget ab.

Falls Sie in einem Test nicht alle Daten finden, sollten Sie probieren weitere Infos für das jeweilige Fitnessgerät auf der Herstellerseite zu finden. Alle gängigen Firmen wie Horizon Fitness, Christopeit oder Kettler bietet dazu umfangreiches Produktbeschreibungen.

Der Artikel über die einzelnen Laufband Hersteller im Überblick bietet Ihnen zudem weitere grundlegende Informationen, damit Sie sich bereits vorab einen guten Eindruck verschaffen können.

Hinweis: Die Liste der Laufband Merkmaleist nicht nach der Wichtigkeit geordnet.

 

  1. Leistung und Motor:
    Der Motor ist das Herz eines jeden Laufband und bestimmt maßgeblich wie Sie auf dem Laufband trainieren können. Gute Laufbänder sollten eine Motorleistung von 1-2,5 Ps Dauerleistung aufweisen und Spitzenmodelle 3 Ps und darüber.
    Gucken Sie unbedingt bei der Motorleistung auf die Dauerleistung und nicht die Spitzenleistung. Denn die Spitzenleistung ist größer und soll Kunden von der Qualität des Laufbandes überzeugen. Allerdings kann diese nur kurzzeitig vom Motor erbracht werden.
  2. Die Geschwindigkeit:
    Je nach Ihren Trainingsvorstellungen sollten Sie auf die Laufgeschwindigkeit wert legen, die Ihr Laufband erreichen kann. Für Walker, Einsteiger und Menschen die abnehmen wollen reichen Laufbänder mit 10 km/h in der Regel aus. Wer anstatt der normalen Fitness eher in Richtung Leistungssport geht wird auch Fitnessgeräte mit höheren Geschwindigkeiten finden.
    Achten Sie auf die Startgeschwindigkeit und die einzelnen Geschwindigkeitsstufen. Die Startgeschwindigkeit sollte bei 1 km/h liegen und es sollte in Schritte von 0,5 – 1km/h pro Stufe möglich sein. Bei Horizon Fitness finden Sie beispielsweise einige Modelle die sehr gute Geschwindigkeitswerte liefern.
    Am besten berechnen Sie selbst einfach mal Ihre durchschnittliche Laufgeschwindigkeit, um Rückschlüsse auf Ihr Laufverhalten zu gewinnen.
  3. Steigung der Lauffläche:
    Bei vielen Fitnessgeräten können Sie zusätzlich die Steigung am Laufband verändern und so Steigungsläufe simulieren. Das ist an sich ganz nett aber nicht für jeden umbedingt nötig.
    Wenn Sie auf dieses Feature nicht verzichten wollen, sollten Sie darauf schauen in welchen Stufen die Steigung eingestellt werden kann und vor allem wie dies geschieht. Bei manchen Modellen müssen Sie nämlich mit der Hand das Laufband auf die nächste Steigungsstufe heben.
  4. Die Größe derLauffläche:
    Rennen ist und bleibt ein Bewegungssport der einen gewissen Platz benötigt. Daher sollten Sie beim Laufband auf die Größe Lauffläche gucken um nicht eingeengt laufen zu müssen. Ist die Lauffläche zu klein besteht erhöhte Sturzgefahr und das vor allem durch daneben- oder übertreten.
    Wie Groß die Fläche sein sollte hängt von Ihrer Beinlänge und Schrittweite ab. Nehmen Sie am besten einfach ein Metermaß und messen Sie Ihre Schrittweite aus.
    Ebenso hilfreich kann es sein die Lauffläche beim Laufband vor dem Kauf mal auf dem Boden zu markieren und so eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Platz Ihnen dieses Modell bietet.
  5. Dämpfung:
    Recht wichtig ist die Dämpfung der Laufbänder. Es sollte gewährleistet sein, dass Ihre Bewegungen gut abgefedert und Stöße bzw. Schwingungen reduziert werden.
    Dies ist wichtig um ein schonendes Laufen zu ermöglichen, welches die Gelenke nicht zu sehr beansprucht. Und natürlich um den Fußboden zu schützen. Dazu kann es hilfreich sein zusätzlich eine Bodenschutzmatte zu verwenden.
  6. Die Pulsmessung:
    Der Puls ist ein Indikator für die Beanspruchung des Körpers und kann mit Pulsuhren, Puls-Brustgürtel oder direkt über Sensoren am Laufband gemessen werden. Mit dem Puls können Sie dann Ihren aktuellen Zustand überwachen und die Intensität steigern oder senken, um im optimalen Pulsbereich joggen zu können.
    Zudem bieten im Test viele Laufbänder die Möglichkeit eines pulsgesteuerten Trainings. Dabei überwacht das Laufband den Puls und reguliert dann automatisch die Schnelligkeit bzw. Steigung, um so die Trainingsintensität zu variieren.
  7. Display & Computer:
    Während der Motor das Herz darstellt, kann der Computer wohl als Gehirn am Laufband angesehen werden. Hier werden alle wichtigen Daten verarbeitet und es erfolgen Auswertungen von Puls, Zeit, Geschwindigkeit etc., um dann etwa den Kalorienverbrauch zu berechnen.
    Im Display werden alle Daten dann übersichtlich Dargestellt. Das Display sollte nicht zu klein sein, damit Sie während Sie Ihr Training absolvieren nicht den Überblick verlieren.
    Sie auf die Garantieangaben bezüglich des Computers gucken. Sollte dieser kaputt gehen und Sie müssen die Reparatur aus eigener Tasche bezahlen kann es schnell sehr teuer werden.
  8. Die Programme:
    Es gibt ganz unterschiedliche Programm die Sie am Laufband benutzen können.
    Interessant waren im Test solche Programme, bei denen sich die Geschwindigkeit und/oder Steigung nach einer gewissen Zeit selber ändert. Es wird dabei ein gewisses Laufprofil simuliert, welches ein natürliches Terrain imitiert. Bei einem guten Laufband können sogar eigenen Profile einprogrammiert werden.
    Ratsam ist es beim Kauf auf pulsgesteuertes Programm zu achten, mit dem Sie dann beim optimalen Puls laufen können.
  9. Klappbar oder nicht:
    Platz ist gerade bei einem Fitnessgerät so eine Sache. Viele Geräte wie Kraftstationen oder Crosstrainer nehmen recht viel Platz ein und es gibt keine Möglichkeit dies zu ändern.
    Bei vielen Laufbändern können Sie sich jedoch über darüber freuen, dass diese klappbar sind. So können Sie das Laufband ganz einfach nach dem Training hochklappen und so sehr viel Platz zurückgewinnen.
    Anmerkung: Viele Modelle von Kettler, Horizon Fitness und Christopeit sind klappbar und können zur Platzersparnis beitragen.
  10. Weiteres Zubehör:
    Für viele Laufbänder können Sie zusätzliches Zubehör erwerben. Dies gilt vor allem für Modelle der großen Marktführern wie Kettler, Christopeit, Reebok oder Maxxus.
    Wie weiter oben bereits erwähnt kann es sich als sinnvoll erweisen eine Bodenschutzmatte zu kaufen. Oder einen Polar-Brustgürtel, der Ihren Puls an das Laufband oder andere Fitnessgeräte übermittelt.

Wenn Sie sich vor dem Kauf in einem Laufband Test informieren, sollten Sie dabei also auf diese Punkte achten und so bewerten welches Laufband die besten Merkmale aufweist.

Doch bevor Sie damit beginnen ist es ratsam, wenn Sie sich überhaupt mit der Thematik beschäftigen, für welche Anwendungen Sie Ihr Laufband kaufen möchten.

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