Sportstech F37 Laufband im Test

Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene:

  • 1 bis 20 km/h Laufgeschwindigkeit
  • 0 bis 15 % Steigung (elektrisch)
  • 12 Trainingsprogramme

ab 1.149,00 €

Jetzt anschauen

Zusammenfassung:

Das Sportstech F37 ist ein semi-professionelles Laufband für intensives Heimtraining. Es bietet Geschwindigkeiten bis 20 km/h, eine elektrisch steuerbare Steigung bis 15%, 12 voreingestellte Programme, aber keine Möglichkeit zur Erstellung eigener Programme oder herzfrequenzgesteuertes Training.

Das Laufband hat eine ausreichende Lauffläche, ein 8-Zonen-Dämpfungssystem und für 150 kg Maximalgewicht ausgelegt. Die Bedienung erfolgt über die Konsole, es fehlen jedoch Steuertasten an den Handgriffen und eine Pausefunktion. Zusätzliche Ausstattungen sind Stereo-Lautsprecher, USB-Anschluss, Tablet-Halterung, Belüftungssystem und automatisches Selbstschmiersystem. Das Design ist modern, die Materialien sind hochwertig und die Verarbeitung ist solide und gut gestaltet.

Vorteile
  • Geschwindigkeiten bis 20 km/h
  • Elektrisch veränderbare Steigung bis 15%
  • breite Lauffläche und gute Dämpfung
  • Stabile Konstruktion mit 150 kg Maximalgewicht
  • hochwertige Materialien und Verarbeitung
Nachteile
  • keine individuellen oder herzfrequenzgesteuerten Programme
  • Lauffläche könnte länger sein
  • fehlende Steuertasten an den Handgriffen
  • Bluetooth-Verbindung teilweise fehleranfällig

Trainingsmöglichkeiten

Mit einer Spitzenleistung von 7 PS und einer Dauerleistung von 3 PS bietet der Motor genug Power, um Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h zu erreichen. Das ist mehr als ausreichend für Sprint-Intervalle und High-Intensity-Training.

Die minimale Geschwindigkeit von 1 km/h ist ideal für ein gemütliches Warm-up oder für Reha-Maßnahmen. Die Geschwindigkeit lässt sich einfach über die Konsole einstellen, und die „Schnellwahl“-Tasten für 6, 12 und 18 km/h sind besonders praktisch, wenn man keine Zeit verlieren will.

Kritikpunkte: Was uns allerdings fehlt, sind Steuertasten für die Geschwindigkeit direkt an den Handgriffen. Bei intensiven Läufen möchte man nicht unbedingt zur Mittelkonsole greifen müssen.

Die Steigungsfunktion ist elektrisch steuerbar und bietet eine Bandbreite von bis zu 15%. Das ist mehr als genug, um das Gefühl eines steilen Anstiegs zu simulieren und die Beinmuskulatur zusätzlich zu fordern. Auch hier gibt es „Schnellwahl“-Tasten für 2%, 4% und 8% Steigung, was die Bedienung erleichtert.

Für welches Training geeignet? Diese Funktion ist ideal für alle, die ihr Ausdauertraining mit einer zusätzlichen Herausforderung versehen möchten. Es ist jedoch weniger geeignet für Personen, die speziell auf extrem steile Bergläufe trainieren möchten, da es professionelle Geräte mit bis zu 18% Steigung gibt.

Kritikpunkte: Auch hier fehlen wieder Steuertasten an den Handgriffen, was die Bedienung während des Laufens erschwert.

Das Sportstech F37 bietet 12 voreingestellte Programme, von „Warm-Up“ bis „Cross Country Race“. Diese Vielfalt sorgt für Abwechslung und ermöglicht ein zielgerichtetes Training, egal ob man Gewicht verlieren, die Ausdauer verbessern oder sich auf einen Wettkampf vorbereiten möchte.

Kritikpunkte: Was uns jedoch fehlt, ist die Möglichkeit, eigene Trainingsprogramme zu erstellen und zu speichern. Außerdem gibt es kein herzfrequenzgesteuertes Programm, was besonders für ältere Menschen oder Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen eine sinnvolle Ergänzung wäre.

Das F37 bietet eine Bluetooth-Funktion, die es ermöglicht, es mit verschiedenen Trainings-Apps wie „FitShow“ und Kinomap zu koppeln. Diese Apps bieten zusätzliche Trainingsprogramme, Streckensimulationen und die Möglichkeit, die eigenen Leistungen zu tracken.

Kritikpunkte: Während die App-Anbindung grundsätzlich eine tolle Sache ist, haben wir festgestellt, dass die Verbindung manchmal instabil sein kann. Zudem wäre eine breitere Auswahl an kompatiblen Apps wünschenswert.

Laufkomfort

Die Größe der Lauffläche ist mit 130 cm Länge und 50 cm Breite ausreichend breit, aber für Personen mit einer Körpergröße von mehr als 1,85 m könnte die sie bei schnelleren Läufen gerne etwas länger sein.

Ein besonderes Augenmerk haben wir auf die Dämpfung gelegt. Das Sportstech F37 ist mit einem 8-Zonen-Dämpfungssystem ausgestattet, das Knieverletzungen vorbeugen soll. Dieses System fängt die Kraft des Aufpralls durch 8 Stoßdämpfer (4 auf jeder Seite der Lauffläche) auf, sodass die harten Stöße absorbiert werden und erst gar nicht die Gelenke erreichen.

Zusätzlich dazu hat die Lauffläche einen ausgeklügelten Schichtaufbau aus 5 Lagen, der nicht nur die Stoßbelastung, sondern auch die Trittgeräusche dämpft. Dieser Mechanismus funktioniert, indem die Lauffläche bei jedem Laufschritt nachfedert.

Wir haben das Laufband mit verschiedenen Geschwindigkeiten und auf unterschiedlichen Untergründen getestet und können bestätigen, dass das Dämpfungssystem sehr gut funktioniert und ein gelenkschonendes Laufen ermöglicht.

Die Lautstärke des Laufbands ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Trotz der Dämpfung kann es beim Training etwas lauter werden und einen Geräuschpegel von etwa 75 dB erreichen, was ungefähr der Lautstärke eines Staubsaugers entspricht. Dies ist jedoch nur bei hohen Geschwindigkeiten der Fall, wenn der Motor entsprechend schnell drehen muss und die Schritte schneller werden. Im Normalbetrieb ist das F37 deutlich leiser und somit auch als Laufband in einer Wohnung geeignet.

Die Stabilität des Laufbands ist uns positiv aufgefallen. Mit einem Eigengewicht von 77 kg und einem zulässigen Maximalgewicht des Nutzers von 150 kg ist das Sportstech F37 für eine breite Nutzergruppe mit unterschiedlichen Körpergewichten und Fitnessniveaus geeignet. Die tragfähige Konstruktion spricht für eine hohe Langlebigkeit und Zuverlässigkeit auch bei intensivem Gebrauch.

Zu den Sicherheitsmerkmalen des Sportstech F37 gehört ein Sicherheitsschlüssel, der das sofortige Stoppen des Laufbands einleitet, wenn man ins Stolpern kommt. Dieser wird mittels Clip an der Kleidung angehängt, während das andere Ende per Magnet mit dem Laufband verbunden ist. Dieses Feature haben wir natürlich auch getestet und können bestätigen, dass es zuverlässig funktioniert und für zusätzliche Sicherheit beim Training sorgt.

Bedienung

Die Bedienfläche und das Display sind zentrale Elemente jedes Laufbands und beeinflussen maßgeblich das Benutzererlebnis. Selbstverständlich habe wir und diese Komponenten auch in diesem Test genauer angeschaut.

Das Display des Sportstech F37 ist ein 7,5 Zoll großes LCD-Display, das alle trainingsrelevanten Daten anzeigt. Dazu gehören die Herzfrequenz, die Zeit, die zurückgelegte Distanz, der Kalorienverbrauch, der Puls und der Steigungsgrad.

Besonders praktisch fanden wir die drei „Schnell Auswahl“ Tasten für Geschwindigkeiten von 6 km/h, 12 km/h und 18 km/h sowie die drei Tasten für die Neigungen von 2 %, 4 % und 8 %. Diese Schnellwahltasten erleichtern die Bedienung erheblich, da man nicht ständig auf die Pfeil- oder +/- Tasten drücken muss, um die gewünschte Geschwindigkeit oder Neigung einzustellen.

Ein Kritikpunkt hier ist jedoch, dass die seitlichen Handgriffe des Laufbands keine Tasten zur Regulierung von Steigungsgrad und Geschwindigkeit während des Trainings haben. Dies bedeutet, dass man sich während des Laufens nach vorne beugen muss, um Änderungen vorzunehmen, was nicht ideal ist.

Die Bedienung des Laufbands erfolgt hauptsächlich über die Tasten auf der Konsole. Neben den bereits erwähnten Schnellwahltasten gibt es auch Pfeil- bzw. +/- Tasten zur Feineinstellung von Geschwindigkeit und Neigung. Die Programme können über die Konsole ausgewählt werden, wobei es insgesamt 12 voreingestellte Programme gibt. Leider ist es nicht möglich, eigene individuelle Programme zu erstellen und zu speichern, was ein weiterer Kritikpunkt ist.

Auch eine Pausefunktion für die Unterbrechung des Trainings fehlt, was bedeutet, dass man nach dem Drücken der Stop-Taste die Trainingsziele und Daten wieder neu eingeben muss. Zudem ist kein herzfrequenzgesteuertes Programm vorhanden, sodass man nicht die Möglichkeit hat, den Herzfrequenzbereich oder die Pulsobergrenze einzustellen, wonach die Geschwindigkeit bzw. Steigung beim Laufen automatisch angepasst wird.

Insgesamt ist die Bedienung des F37 von Sportstech Laufbands ziemlich einfach und intuitiv, auch wenn es einige Kritikpunkte gibt.

Ausstattung

Die Ausstattung dieses Laufbandes ist umfangreich und durchdacht. Beginnen wir mit dem Motor: Das Herzstück des F37 ist ein leistungsstarker DC-Motor, der eine Dauerleistung von 3 PS und eine Spitzenleistung von 7 PS liefert. Dies ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h, was für ein intensives Lauftraining mehr als ausreichend ist.

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, die Steigung des Laufbandes zu variieren. Dies ermöglicht es, das Laufen auf Gebirgslandschaften zu simulieren und das Training anspruchsvoller zu gestalten. Die maximale Steigung beträgt 15%, was für die meisten Nutzer mehr als ausreichend sein dürfte.

Das Laufband ist klappbar und verfügt über Rollen, was das Verschieben und Verstauen des Gerätes erheblich erleichtert. Wenn es vollständig aufgebaut ist, misst das Laufband 171,5 x 138 x 83 cm, aber wenn es zusammengeklappt ist, sind die Maße nur noch 112 x 149 x 83 cm. Das ist besonders hilfreich für diejenigen mit begrenztem Platzangebot.

Zusätzlich zu diesen grundlegenden Funktionen bietet das Sportstech F37 eine Reihe von zusätzlichen Features, die das Training angenehmer und effektiver machen. Dazu gehören integrierte Stereo-Lautsprecher, ein USB-Anschluss, eine Tablet-Halterung und ein Belüftungssystem, das den Körper während des Trainings abkühlt. Es gibt auch eine Bluetooth-Funktion, die es ermöglicht, das Laufband mit Trainings-Apps wie „FitShow“ und „Kinomap“ zu verbinden.

Ein besonderes Merkmal des Sportstech F37 ist das automatische Selbstschmiersystem. Dies erleichtert die Wartung des Laufbandes erheblich, da man das Gerät nicht auseinandernehmen und schmieren muss. Einfach den Schmiertank mit Silikonöl auffüllen und das Laufband kümmert sich um den Rest. Dies ist ein großes Plus, da die regelmäßige Wartung eines Laufbandes oft eine mühsame Aufgabe ist.

Insgesamt ist das Sportstech F37 Laufband ein gut ausgestattetes, semi-professionelles Gerät, das für ein intensives Training zu Hause geeignet ist.

Verarbeitung

Das erste, was uns am Sportstech F37 Laufband auffiel, war sein schlankes und modernes Design. Die Linien sind sauber und die Farbkombination von Schwarz und Rot gibt ihm ein professionelles und doch ansprechendes Aussehen. Es ist ein Gerät, das in jedem Fitnessraum oder Wohnraum gut aussehen würde.

Die verwendeten Materialien sind von hoher Qualität. Der Rahmen besteht aus robustem Stahl, was dem Laufband eine solide und stabile Basis verleiht. Dies ist besonders wichtig, da es ein maximales Benutzergewicht von 150 kg tragen kann. Die Lauffläche ist mit einer rutschhemmenden Struktur in Form von Diamantstreifenmustern ausgestattet, was für zusätzliche Sicherheit während des Trainings sorgt. Die Handgriffe sind mit einem weichen Material überzogen, das angenehm in der Hand liegt und einen guten Griff bietet, auch wenn die Hände verschwitzt sind.

Die Verarbeitung des Laufbandes ist insgesamt sehr gut. Alle Teile passen perfekt zusammen und es gibt keine scharfen Kanten oder lose Teile. Das Laufband fühlt sich solide und gut gebaut an. Die Bedienkonsole und das Display sind gut gestaltet und einfach zu bedienen. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt und das Display ist klar und leicht ablesbar.

Insgesamt sind wir jedoch mit der Verarbeitung des F37 von Sportstech sehr zufrieden. Es ist ein gut gebautes und gut gestaltetes Gerät, das für viele Jahre intensiven Gebrauchs ausgelegt ist.