Eine Gewichtsweste soll das Training intensiver und schlussendlich effektiver machen. Wie sinnvoll sind Gewichtswesten aber beim Laufen und Joggen? Erfahren Sie was diese Westen auszeichnet, für welchen Sort sie bestens geeignet sind und welche Modelle wir empfehlen.
Zu Beginn des Trainings sieht man schnell Fortschritte beim Abnehmen bzw. im Muskelaufbau.
Allerdings nimmt die Trainingsintensität mit der Zeit ab und der Fortschritt stagniert.
Mit einer Gewichtsweste wird die Belastung wieder erhöht und Trainingsziele wieder schneller erreicht.
Gewichtswesten Test und Vergleich
Die Vergleichstabelle konnte nicht ausgegeben werden.Was bringt Joggen mit Gewichtsweste?
Gewichtswesten eignen sich sehr gut zur Steigerung der Kondition und des Kalorienverbrauchs beim Jogging und Sprinttraining, weil sie der Läufer das zusätzliche Gewicht der Weste tragen muss.
Dadurch werden insbesondere die Beine und die Gesäßmuskulatur stärker beansprucht, sodass diese deutlich stärker trainiert werden, als ohne zusätzliches Gewicht. Insgesamt muss der Körper mehr Leistung aufbringen und erhöht dadurch seine Ausdauer und Muskelwachstum.
Durch regelmäßiges Joggen mit Gewichtsweste können Läufer also insgesamt ihre Kondition verbessern ohne aber zusätzliche Kilometer zu joggen.
Sind Gewichtswesten nicht schädlich?
Grundsätzlich kann jede Form von zusätzlicher Belastung schädlich für den Körper sein. Egal ob man einen langen und steilen Abhang herunterläuft oder mit zusätzlichem Gewicht joggen geht.
Beides bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Körper und vor allem für die Gelenke.
Wie so häufig ist es einfach die Dosis, die das Gift macht. Wichtig ist, dass man sich langsam steigert und nicht direkt mit einem zusätzlichen Gewicht von 30 kg laufen geht.
Eine Gewichtsweste hat gegenüber anderen Zusatzgewichten wie Gewichtsmanschetten für Beine oder Arme den Vorteil, dass sie die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt und zu keiner unnatürlichen Körperhaltung oder falschen Bewegungsabläufen führt.
Einsatz im Crossfit und Calisthenics

Auch im Crossfit werden Trainingswesten häufig genutzt, um das Training anspruchsvoller und effektiver zu gestalten.
Bei Calisthenics, den Körpergewichtsübungen ohne Geräte werden Gewichtswesten ebenfalls getragen.
Bei allen Übungen, bei denen der Oberkörper bewegt werden muss, sorgt eine Gewichtsweste für eine höhere Belastung und damit einen stärkeren Muskelaufbau und höheren Kalorienverbrauch.
Mit Gewichtswesten kann der Trainingseffekt einfacher Übungen wie beispielsweise Klimmzüge, Kniebeugen oder Liegestütz deutlich erhöht werden.,
Die Westen können ganz unauffällig sogar während alltäglicher Verrichtungen getragen werden. Bei der Hausarbeit, beim Kochen oder beim Spazierengehen und Wandern sorgt das Zusatzgewicht für eine höhere Fettverbrennung und eine Kräftigung der Muskulatur, ohne dass spezielle Übungen ausgeführt werden müssen.
Training mit Gewichtsweste
Das Training mit Gewichtsweste wird bei einem niedrigen Gewicht begonnen. Wer gerade erst mit dem Joggern oder einem anderen Sort beginnt, sollte zunächst ganz auf das Tragen einer Gewichtsweste verzichten. Gelenke und Muskulatur müssen sich erst an die sportliche Betätigung gewöhnen.
Wenn sich ein erster Trainingseffekt einstellt, kann eine Gewichtsweste mit einem zunächst geringen Gewicht getragen werden.
Erfahrene Sportler und Fitnesstrainer empfehlen, mit einem Zusatzgewicht von einem Kilogramm zu beginnen, mit diesem Gewicht ein bis zwei Wochen regelmäßig zu trainieren und dann erst ein weiteres Kilo hinzuzufügen.
Wenn mit einem zu großen Gewicht begonnen wird, besteht die Gefahr, dass Gelenke und Muskeln überlastet und möglicherweise irreparabel geschädigt werden. Effektiver als eine schnelle Steigerung des Gewichtes ist eine Erhöhung der Wiederholungen.
Tipps zum Kauf einer Trainingsweste
Beim Kauf einer Gewichtsweste sollte insbesondere auf die drei folgenden Punkte geachtet werden.
- Tragekomfort:
Der Tragekomfort ist mit Abstand das wichtigste Kriterium beim Kauf einer Gewichtsweste. Die Weste sollte wie eine zweite Haut sitzen, damit sie beim Training nicht verrutscht und ablenkt. Sie darf aber nicht einengen, einschneiden oder gar die Atmung behindern. Wichtig ist eine gute Polsterung im Bereich der Schultern und auf der Innenseite der Weste, sodass Druckstellen zuverlässig vermieden werden.
Ebenso wichtig ist eine einfache Verstellbarkeit der Weste. Bewährt haben sich Klettverschlüsse, die es ermöglichen, die Weste mit wenigen Handgriffen in der Länge und im Umfang perfekt an die eigenen Körpermaße anzupassen. - Gewicht:
Gewichtswesten sind in verschiedenen Gewichtsklassen erhältlich. Die gängigsten Klassen sind 5 bis 10 kg, 15 bis 20 kg und 20 bis 30 kg. Das Gewicht ist abhängig von der Sportart, bei der die Weste getragen wird. Kraftsportler werden ein höheres Gewicht wählen, als beispielsweise Jogger oder Crossfitter. Bei Laufsportarten macht sich jedes zusätzliche Kilogramm deutlich mehr bemerkbar als beim Kraftsport.
Empfehlenswert sind Westen, deren Gewicht variiert werden kann. Einerseits kann dadurch das Zusatzgewicht Schritt für Schritt gesteigert werden, andererseits kann das Gewicht ganz einfach an die Tagesform angepasst werden. - Material und Verarbeitung:
Eine Gewichtsweste muss zwei Anforderungen erfüllen. Sie muss angenehm zu tragen sein und sie muss einiges aushalten können. Hersteller bieten Gewichtswesten aus unterschiedlichen Materialien wie Nylon, Polyester, Neopren oder einem speziellen Schaumstoff an.
Alle Materialien bieten eine sehr gute Haltbarkeit und haben sich bei der Verwendung für Gewichtswesten bewährt. Wichtiger noch als das Material ist eine gute Verarbeitung mit sauberen Nähten. Nicht zuletzt sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob die Weste in der Waschmaschine gewaschen werden kann.
Bestellt werden können Sie passende Westen beispielsweise ab 30€ ganz bequem im Internet.
Gewichtswesten zum Joggen im Test
Wichtig bei Gewichtswesten zum Laufen und Joggen ist, dass man mit wenig Gewicht anfängt, sich langsam steigert und vor allem nicht übertreibt. Mit 30 kg zu laufen ist eine enorme körperliche Anstrengung und wird die Gelenke stark beanspruchen.
Wir empfehlen mit wenigen kg zu starten und zum Joggen maximal 10 bis 15 kg zu nutzen. Dazu stellen wir im Folgenden Westen mit einem fixen Gewicht von 5 bis 10 kg vor und Modelle die nach eigenem Trainingsstand variabel mit Gewichten bestückt werden können.
ISE Trainingsweste
Egal ob für Dips, Liegestützen, Klimmzügen oder beim Laufen, die ISE Trainingsweste eignet sich für alle Sportarten.
Der hohe Tragekomfort, das variable anpassbare Gewicht und die solide Verarbeitung runden das Angebot ab.
Erhältlich ist die Trainingsweste als 5, 10, 15, 20, 25 oder 30 kg Ausführung. Wir empfehlen zum Joggen das Modell mit 15 kg.
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Vailge Gewichtsweste zum Laufen
Bei diesem Modell handelt es sich um eine Weste mit fixem Gewicht, kann also nicht an den eigenen Trainingsstand angepasst werden.
Wer keine Wissenschaft aus daraus machen möchte, ist mit dieser Laufweste gut beraten. Sie ist hochwertig verarbeitet und in 4 Farben erhältlich.
Das Gewicht liegt wahlweise bei 2, 5 oder 10 kg.
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Capital Sports Gewichtsweste
Richtig gut gefällt uns diese Weste von Capital Sports.
Das Modell lässt sich perfekt an den eigenen Körper anpassen und verfügt über praktische Einzelgewichte zur variablen Anpassung des Gewichts.
Erhältlich ist die Trainingsweste als 10, 15, 20, 25 oder 30 kg Ausführung.Wir empfehlen zum Joggen das Modell mit 15 kg.
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LMYDIDO Laufweste
Bei diesem Modell handelt es sich um eine Laufweste mit fixem Gewicht. Dieses liegt wahlweise bei 8 kg oder 10 kg.
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ATIVAFIT Trainingsweste
Auch diese Laufweste hat ein festes Gewicht von 3,5 kg oder 7 kg.
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Unser Fazit
Gewichtswesten sind sehr flexibel verwendbare Trainingshelfer. Sie sind wesentlich sicherer und komfortabler als um den Hals gehängte Eisenketten oder an einem Gürtel festgeschnallte Hantelscheiben.
Wichtig sind eine gute Passform und eine leichte Verstellbarkeit, damit die Weste beim Training nicht stört. Ebenso sollte auf eine hohe Verarbeitungsqualität und ein variables Gewicht geachtet werden.